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Infrarotstrahlung

Was ist Infrarotstrahlung?

Sie ist eine Energieform, die von der Sonne, von allen warmen und heißen Gegenständen, sowie vom menschlichen Körper ausgestrahlt wird. Diese Infrarot-Strahlung hat nichts zu tun mit UV-Strahlung, die z.B. Ursache von Sonnenbrand sein kann, auch nicht mit Radioaktivität oder Mikrowellen.
Infrarotstrahlung oder auch Wärmestrahlung genannt, erfolgt zwischen Körpern mit unterschiedlicher Temperatur, die sich nicht berühren. Der heißere Körper überträgt seine Wärme durch elektromagnetische Wellen bis zum Temperaturausgleich an den kälteren. Dabei wird nicht die Luft zwischen Körpern, sondern direkt ihre Oberfläche erwärmt. Die Folgen sind eine größere Eindringtiefe, ein höherer Entschlackungseffekt und bessere Sauerstoffsituation.

Bereiche der Infrarotstrahlung

IR - A Strahlen:
760 bis 1400 nm - kurzwellige Strahlung
Effektivität : 50 % der Strahlung wird absorbiert
Eindringtiefe in die Haut : Die Strahlen dringen bis in die untersten Hautschichten ein, dadurch werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt. Durch das tiefe Eindringen wird die Dauer zum Erwärmen verkürzt.

IR - B Strahlen:
1400 bis 3000 nm - mittelwellige Strahlung
Eindringtiefe in die Haut : Die Strahlen dringend bis in die mittleren Hautschichten ein.

IR - C Strahlen:
3000 bis 10000 nm - langwellige Strahlung
Effektivität : 95 % der Strahlung wird absorbiert, dadurch ist der Wirkungsgrad besser.
Eindringtiefe in die Haut : Die Strahlen durchdringen nur die obersten Hautschichten. Dadurch benötigt man mehr Zeit um erwärmt zu werden.

Wirkung auf den Körper

Die gesundheitsfördernden Aspekte von regelmäßigen Schwitzkuren sind seit Jahren unumstritten. Die auf die Hautoberfläche treffende Energie ist entscheidend für die wohltuende Wirkung. Aufgenommen von den oberen Hautschichten, dringt die angenehme Wärmeenergie tief in den Körper ein und verteilt sich durch die erhöhte Blutzirkulation schnell im gesamtem Organismus. Eine Erhöhung der Körpertemperatur und gesundes Schwitzen sind die positven Folgen. Das angenehme und leicht verträgliche Raumklima unserer Wärmekabinen bringt den Stoffwechsel in Schwung. Eine Entspannung der Muskulatur sowie eine rasche Regeneration nach dem Sport spürt man sofort am eigenen Leib.

Milde Ganzkörper-Hyperthermie

Bei der milden Ganzkörper-Hyperthermie (Fiebereffekt) steigt die Körpertemperatur auf ca. 38° C. Um diese zu erzeugen muss die Oberflächentemperatur über der Körpertemperatur liegen. Um eine möglichst gleichmäßige Ganzkörperbestrahlung zu erzielen, sollte eine Wärmekabine gewählt werden, bei der möglichst alle Innenwände mit Flächenheizungen ausgestattet sind. Viele positive Wirkungen auf den Körper kann man durch die milde Ganzkörper-Hyperthermie erzielen. In Versuchen wurde festgestellt, dass nach 60 Minuten Schwitzen in einer Infrarot-Wärmekabine bei den Testpersonen die Körpertemperatur auf max. 38° C ansteigt. Bei Sitzungen von 30 Minuten steigt sie bis auf 37,5° C. Infrarot-Wärmekabinen eignen sich daher bestens für Therapien im privaten Bereich.

Infrarotstrahlung in der Schmerztherapie

Infrarotkabinen werden auch bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. In einer Studie wurden 78 Patienten 10 Tage lang behandelt. Ergebnis : Deutliche Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Gelenke und der Wirbelsäule.

12 wichtige Gründe, die für eine Karibu-Tiefenwärme sprechen

- bringt den Stoffwechsel in Schwung
- Entspannung der Muskulatur
- hilft bei Rücken- und Gelenkschmerzen
- hilft bei der Behandlung von Hautkrankheiten
- Verspannungen werden positiv beeinflusst
- rasche Regeneration nach dem Sport
- fördert die Durchblutung
- stärkt das Immunsystem
- erhöht die Lebensenergie
- hilft in der Schmerztherapie
- hilft bei Borreliose
- Es werden Giftstoffe aus dem Körper heraus geschweitzt (Abbau freier Radikale)

Was muss ich beim Benutzen der Infrarotkabine beachten? Tipps und Tricks

- Wir empfehlen Ihnen, die Temperatur der Kabine Ihrem Fitness- und Gesundheitszustand anzupassen. Die ideale Innentemperatur liegt zwischen 35 - 50° C. Wenn die Innentemperatur von 30° C erreicht ist, können Sie bereits beginnen. Die ideale Sitzungsdauer liegt bei ca. 30 Minuten. jedoch sollten Sie es am Anfang nicht übertreiben, passen Sie die Zeit ihrer körperlichen Verfassung an. Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass einige unserer Kunden das Schwitzen "erst lernen" mussten. Bei den ersten Wärmekabinen-Besuchen brauchten sie eine längere Zeit bis sie stark zu schwitzen begannen. Nach mehrmaligem regelmäßigem Benutzen der Kabine wird sich der Körper an das Schwitzen gewöhnen. In einer Wärmekabine erreichen Sie nach einer Eingewöhnungsphase ein größeres Schweißvolumen als in einer Sauna. Daher genügt es diese nur 1 x wöchentlich zu benutzen und nicht mehrmals wie in einer Sauna. Wie empfehlen Ihnen die Kabine maximal 2 - 3 x pro Woche zu benutzen und zwischen den Besuchen 1 Tag Ruhepause einzulegen. Verwenden Sie keine Substanzen, die das natürliche Hitzeschmerzempfinden unterdrücken (z.B. Medikamente, Alkohol, Drogen). Bei zu hohem Hitzeempfinden auf bestimmten Hautstellen, ändern Sie einfach die Sitzposition.
- Kombination Infrarot und Sauna
Während die Infrarotstrahler eingeschaltet sind, muss der Saunaofen ausgeschaltet sein, da es sonst zu einer möglichen Überhitzung des menschlichen Körpers kommen kann.
- Kombination Infrarot und Farblichtanwendung
Solange Infrarot-Dunkelstrahler (Magnesium + Keramik) eingesetzt werden, können Sie nebenbei eine Farblichtanwendung genießen. Hellstrahler (Vitae) heben durch ihr eigenes Farbspektrum die Wirkung des Farblichtes auf.
- Infrarot und Schmuck
Wie auch in der Sauna sollten Sie während des Infrarotbades keinen Schmuck tragen, da dieser sich extrem aufheizt und es dadurch zu Verbrennungen kommen kann.
- Infrarot und Generation 50 +
Bei Herz- und Kreislaufproblemen sollte die Nutzung einer Infrarotkabine vorher mit einem Arzt abgestimmt werden.
- Infrarot und Kinder
Bei Kindern muss darauf geachtet werden, dass sie nie unbeaufsichtigt in die Infrarotkabinen gelassen werden und die Verweildauer ist kürzer als bei einem Erwachsenen anzusetzen.

Magnesiumstrahler

Die Strahler bestehen aus einem U-förmig-gebogenem Edelstahl-Metallrohr, in dem sich eine Magnesiumoxydfüllung befindet. Darin verläuft in der Mitte ein Heizdraht, der auf eine Leistung von 350 W ausgelegt ist. Durch die Zwillingsform des Heizelementes wird die Energie, die immer von der Mitte des Strahlers zu allen Seiten betrachtet werden muss, gleichmäßig verteilt und durch die strukturierte Oberfläche des Reflektors in alle Richtungen reflektiert. Die Energie wird halbkreisförmig abgestrahlt und erreicht schonend den Körper des Kabinenbenutzers. Der Reflektor besteht aus reinem Aluminium, welches auch für die Leuchtenindustrie verwendet wird und sorgt dafür für eine perfekte Strahlenverteilung.

Wand aufgesetzte Flächenstrahler

Die Flächenstrahler zeichnen sich durch geringe Leistungsaufnahme und sehr schnelle Aufheizzeit aus. Dabei ist nicht nur die schnelle Erwärmung der Flächenheizpaneele, sondern auch der rasche Anstieg der Raumtemperatur in der Kabine zu beachten. Die Infrarotwärme wird gleichmäßig und allseitig von der Flächenheizung abgegeben und umhüllt den Körper mit wohliger Behaglichkeit, wobei die Temperatur der Wärmeplatten mittels einer feinfühligen Steuerung exakt zwischen 20° - 80° C reguliert werden kann. Temperaturschwankungen der Heizpaneele sowie der Raumtemperatur, wie sie bei anderen Heizsystemen vorkommen, sind bei diesem System daher ausgeschlossen. Die Heizpaneelen werden mit 230 V betrieben und benötigen keinen Transformator zur Herabsetzung der Spannung. Daher ist kein Elektrosmog in der Kabine messbar. Durch die besondere Regulierbarkeit der Oberflächentemperatur können vor allem ältere und empfindlichere Menschen sowie Kinder die Wärme ohne eventuell auftretende Atem- und Kreislaufbeschwerden erleben.

Vitaestrahler

Moderne Vitaestrahler kommen - im Gegensatz zu den anderen Strahlerarten, die lediglich mit IR-B und IR-C arbeiten - der natürlichen IR-Strahlung der Sonne sehr nahe. Sie decken das gesamte IR-Spektrum ab, denn sie erzeugen auch einen geringen Anteil IR-A-Strahlen. Dabei wurde der Anteil an IR-B-Strahlen so erhöht, dass die natürlichen Hitzerezeptoren unserer Haut als "Frühwarnsystem" funktionieren und so eine Körperüberhitzung rechtzeitg anzeigen. Der Benutzer spürt sogar früher als in der Sonnenwärme, wann er die Kabine verlassen muss.
Natürlich immer vorausgesetzt, der Besucher der IR-Wärmekabine "hört" auch auf seinen Körper und dessen Signale. Ferner haben Vitae-Strahler den Vorteil, dass sie überhaupt keine Vorwärmzeit benötigen, sondern sofort "Leistung bringen" und Wärme ausstrahlen.

Wand integrierte Flächenstrahler

Die direkt in den Kabinenwänden integrierten Flächenwärme-Strahlerfolien machen eine schnelle und energiesparende Nutzung möglich. Die großflächige Wärmeabgabe der Flächenstrahler sorgen für eine nahezu ideale Ganzkörperbestrahlung. Die Raumtemperatur wird durch das im Set enthaltene Steuergerät vorgewählt und dem subjektiven Empfingen des Benutzers ideal anpasst. Die in der Wand integrierten Flächenstrahler geben Ihre Wärme flächig in den gesamten Kabinenraum ab. Sie haben eine angenehme Abstrahltemperatur, daher ist keim Mindestabstand erforderlich.

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